Wachstumsschmerzen

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Häufig werde ich von Eltern gefragt, ob es irgend einen Weg gibt, Kindern zu helfen, die unter Wachstumsschmerzen leiden. Deshalb widme ich meinen heutigen Post diesem Thema.

Denn ja, es gibt Möglichkeiten den Kindern Linderung zu verschaffen.

Wie entstehen Wachstumsschmerzen überhaupt?

Manchmal kommt es vor, dass die Knochen schubweise etwas schneller wachsen als die Muskulatur drum herum. Dies führt zu Spannungen in der Muskulatur. Kinder spüren das am häufigsten in den Beinen.

Wie können Eltern nun helfen, diese Schmerzen zu lindern?

Zuerst wird die Wade vom Fersen her ausgehend Richtung Kniekehle massiert. Die Hand umfasst die Wade so, dass die Finger auf der einen Seite und der Daumen auf der anderen Seite der Wade liegen, die Wade selber liegt in der Handfläche. Nun bewegen sich die Finger kreisend in Richtung Kniekehle. Es wird kaum Druck ausgeübt, lediglich ein leichter Zug auf der Haut sollte spürbar sein. Dasselbe kann man auch auf dem Oberschenkel machen.

Falls das Kind darauf empfindlich reagiert und Berührungen an der schmerzenden Stelle nicht verträgt, kannst du dem Kind die Beine hoch lagern, entweder mit einem dicken Kissen, oder zusammengerollter Tagesdecke. Am besten ist es, wenn die Knie etwas höher liegen als die Füsse. Ein Wadenwickel, wie man ihn bei Fieber macht, kann auch hier eingesetzt werden. Dazu macht man ein Geschirrtuch nass und drückt es gut aus. Dieses wird nun eng um die Wade gewickelt. Darüber wickelt man ein normales trockenes Handtuch, damit nicht alles feucht wird. Dies bleibt solange auf der Wade, wie es kühlend wirkt.

Weitere nützlichen Tipps zur Selbsthilfe im Alltag zeige ich dir gerne in einer persönlichen Beratung oder bei deinem nächsten Massagetermin.

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